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Fitch: Devisenliquidität von Banken in der Türkei ausreichend für externen Finanzierungsbedarf

8.12.2020 12:02 Uhr

Die internationale Ratingagentur Fitch Ratings erklärte, dass die Devisenliquidität des türkischen Bankensektors ausreiche, um die kurzfristigen und marktsensiblen externen Finanzierungsanforderungen zu erfüllen.

Im Bericht, in dem auch die möglichen Folgen des Kreditprofils der Banken analysiert wurden, wurde festgestellt, dass sich die Kreditwachstumsrate bei türkischen Banken im dritten Quartal dieses Jahres verringert hat. Ferner wurde festgehalten, dass der Zinssatz für notleidende Kredite bei türkischen Banken Ende September auf 4,1 Prozent gesunken ist. Zudem wurde betont, dass die Kernkapitalquoten der meisten Banken ausreichend wären.

In dem Fitch-Bericht, der 13 Banken umfasst, steht: "Die Devisenliquidität des türkischen Bankensektors reicht aus, um die kurzfristigen und marktsensiblen externen Finanzierungsanforderungen zu erfüllen. Angesichts der volatilen Marktbedingungen sind die Refinanzierungsrisiken hoch, aber die Banken hatten beim Ausbruch von Covid-19 einen angemessenen Zugang zu externer Finanzierung." Dem Bericht zufolge ist der Zugang türkischer Banken zu Fremdwährungsliquidität stark von der Zentralbank abhängig geworden.

(ce)

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