dpa

FIS-Präsident Kasper verteidigt Weltkongress in Thailand

20.2.2019 19:41 Uhr

Nachdem der FIS-Weltkongress 2020 von Marrakesch nach Pattaya verlegt wurde, kam Präsident Kasper in Bedrängnis. "Pattaya ist nicht nur Sextourismus", verteidigte er die Ortswahl vor der Eröffnung der Nordischen Skiweltmeisterschaften in Seefeld.

"Pattaya ist nicht nur Sextourismus, sondern auch normaler Tourismus und große Kongresse. Wenn wir jede Stadt prüfen müssten, ob es Prostituierte gibt, wird das hart", sagte Kasper.

"Ich bleibe eh im Hotel"

"Für mich macht das keinen Unterschied, ich bleibe eh im Hotel", betonte der von Journalisten arg bedrängte FIS-Präsident. Man habe all den Luxus, den man für die 1200 Gäste brauche. Der Kongress 2020 sollte ursprünglich in Marokko stattfinden, wurde wegen Problemen im vorgesehenen Hotel in Marrakesch aber zurückgegeben. Pattaya habe sich selbst bei der FIS angeboten. "Das FIS-Council hat sich dafür ausgesprochen", sagte ein sichtlich erregter Kasper.

(be/dpa)

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