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Finanzminister Albayrak verkündet neue Fördermaßnahmen für türkische Wirtschaft

10.6.2020 13:39 Uhr, von Andreas Neubrand

Die Türkei werde weiterhin Firmen unterstützen, die die Importe reduzieren und die Exporte steigern, sagte Finanzminister Berat Albayrak zu Wochenbeginn.

Dabei bezog sich Albayrak auf die Ankündigung der türkischen Zentralbank, ihre türkischen Lira-Rediscount-Kredite für Unternehmen neu auszuweisen. Somit sollen Unternehmen bei einer maximalen Laufzeit von zehn Jahren insgesamt 400 Millionen türkische Lira (51,88 Millionen Euro) zur Verfügung gestellt werden.

Negative Effekte der Pandemie eindämmen

Ende März kündigte die Zentralbank an, dass türkische Lira-Nachzinskredite in Höhe von 60 Milliarden türkische Lira (7,78 Milliarden Euro) auf Export- und Devisendienstleister ausgeweitet werden sollen. Damit sollen die negativen Effekte der globalen Pandemie eingedämmt werden.

Die Zentralbank versucht in enger Abstimmung mit der türkischen Regierung die Abhängigkeit der Türkei von Importen zu verringern. Bis zu 20 Milliarden türkische Lira (2,6 Milliarden Euro) will Ankara als Rediscount-Kredite Firmen in kritischen Sektoren zur Verfügung stellen.

Niedriger Darlehenssatz

Dabei werden Vorschussdarlehen gegen eine Investitionspflicht vergeben. Die Kredite werden über die türkische Entwicklungs- und Investitionsbank ausgegeben. Die Kredite sollen dabei zu einem festen Zinssatz zehn Jahre laufen. Der Darlehenssatz soll um 150 Basispunkte niedriger sein als der Leitzins.

Bis zu 400 Millionen türkische Lira (51,88 Millionen Euro) sind pro Unternehmen vorgesehen. Damit soll eine höhere Anzahl von Firmen von den Krediten profitieren können.

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