DHA

Feuerwehr kämpft gegen Waldbrände in der Türkei

19.8.2019 10:10 Uhr

Feuerwehrleute kämpfen mit einem Großaufgebot an Personal und schweren Gerätschaften um die Eindämmung von Waldbränden, die am 18. August im Südwesten und im Westen der Türkei ausgebrochen sind. Im Sommer ist die beliebte Urlaubsregion immer wieder Schauplatz von teils großflächigen Waldbränden, die nicht selten auf menschlicher Nachlässigkeit basieren.

Der Landwirtschafts- und Forstminister Bekir Pakdemirli sagte gegenüber Reportern in der westlichen Provinz Izmir, dass die Brände in vier verschiedenen Regionen ausgebrochen seien - darunter zwei im Bezirk Milas in der südwestlichen Provinz Mugla und andere in der ägäischen Provinz Izmir. Insgesamt 23 Hubschrauber, 250 Wassertanker und 35 Bulldozer kämpften gegen die Flammen, die sich bei starkem Wind ausbreiteten, fügte Pakdemirli hinzu.


Das Feuer im Izmirer Stadtteil Karabaglar hat bisher mehr als 100 Hektar Wald niedergebrannt. "Trotz der widrigen Wetterbedingungen werden die Flammen hoffentlich bald unter Kontrolle gebracht", sagte der Minister. Enver Demirci, stellvertretender Leiter des Mugla-Regionalforstamtes, sagte gegenüber der Presse: "Wir arbeiten intensiv an der Bekämpfung der Brände in den Distrikten Milas und Bodrum. Der Wind weht mit einer Geschwindigkeit von 50 bis 60 Kilometern die Stunde." Opfer oder Verletzte wurden bisher nicht gemeldet.

(Hürriyet.de)

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