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FETÖ nahe Schule darf in den USA nicht öffnen

11.6.2020 9:50 Uhr, von Andreas Neubrand

Am 9. Juni hat der US-Bundesstaat Alabama zwei Monate vor der Eröffnung eine Charter School geschlossen, der Verbindungen zur FETÖ nachgesagt werden.

Die Alabama Public School Commission stimmte dafür, die im Mai 2018 erteilte Genehmigung zu widerrufen, da sie diverse Bedingungen für die Eröffnung nicht einhalten konnte. Darunter zählten auch bestimmte finanzielle Standards und die fehlende Unterstützung durch die Gemeinde, so die lokale Nachrichtenseite AI.com.

Träger der Schule soll Kontakt zu Gülen haben

Die Träger sollen zudem Verbindungen zu Fetullah Gülen unterhalten, der von der Türkei als Drahtzieher hinter dem Putschversuch im Juli 2016 gesucht wird. Gülen lebt seit über zwei Jahrzehnten in Saylorsburg, Pennsylvania. Die Alabama Education Association erklärte, dass sie "weiterhin gute Charterschulen unterstützen werde. Die Woodland Prep wäre aber keine davon."

Anfang August reichte die AEA Klage gegen das FETÖ-Mitglied Soner Tarim ein, der die Woodland Prep Charter School im Südwesten Alabamas eröffnen wollte. Wäre er mit seiner Schuleröffnung durchgekommen, wäre er mit 300.000 Dollar der bestbezahlte Beamte des armen County geworden.

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