epa/Abedin Taherkenareh

Festsetzung der "Stena Impero" war rechtens

23.7.2019 19:03 Uhr

Nach iranischen Angaben war die Beschlagnahmung des britischen Tankers "Stena Impero" sowohl legal als auch legitim und "keineswegs eine Vergeltungsmaßnahme". Teheran könne Dokumente vorweisen, dass der Tanker in iranischen Gewässern gewesen und auf der falschen Richtungsspur von Süden in die Straße von Hormus eingefahren sei, sagte Regierungssprecher Ali Rabiei am Montag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA.

Zugleich deutete Rabiei auf seiner Twitter-Seite die Bereitschaft des Irans für eine diplomatische Lösung des Problems an.

"Stena Impero" angeblich ohne GPS

Die iranischen Revolutionsgarden hatten den unter britischer Flagge fahrenden Öltanker "Stena Impero" am Freitag in der Straße von Hormus mit der Begründung gestoppt, dass er nach einer Kollision mit einem Fischereischiff einfach weitergefahren sei. Außerdem soll die "Stena Impero" ihr GPS-System ausgeschaltet und umweltschädigende Materialien am Bord gehabt haben.

Am 4. Juli war in den Gewässern der britischen Exklave Gibraltar der unter der Flagge Panamas fahrende Supertanker "Grace 1" mit Öl aus dem Iran an die Kette gelegt worden. Der Vorwurf: von der EU untersagte Lieferungen an Syrien. Das Fahrverbot gilt derzeit bis zum 20. August.

(an/dpa)

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