Symbolbild: imago/Reichwein

Festnahmen bei bundesweiten Razzien wegen Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung

13.3.2019 12:56 Uhr

Mit einem Großaufgebot ist die Polizei gegen eine kriminelle Gruppierung vorgegangen und hat bei den Razzien insgesamt 70 Objekte in mehreren Bundesländern durchsucht. Dabei wurden drei Verdächtige festgenommen. Ihnen werden zahlreiche Delikte wie unter anderem Urkundenfälschung und Steuerhinterziehung vorgeworfen.

Die Ermittler werfen den Verdächtigen Geldwäsche, Urkundenfälschung, Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und Handel mit Plagiaten vor, wie die Polizei im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen am Mittwoch mitteilte. Schwerpunkt der Durchsuchungen war der Raum um Ludwigshafen und Mannheim. Weitere Einsätze gab es in anderen Orten Baden-Württembergs, in Hessen und in Nordrhein-Westfalen.

Schadenshöhe im siebenstelligen Bereich

Durch vorherige Ermittlungen hatte sich der Verdacht gegen die kriminelle Gruppe erhärtet, die über das Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Rheinpfalz hinaus und sogar international agierte. Die drei Festgenommenen sollten noch am Mittwoch dem Haftrichter vorgeführt werden. Sie sollen seit 2013 mit Plagiaten gehandelt haben. Den Schaden für den Fiskus bezifferte die Polizei auf einen hohen siebenstelligen Betrag.

Insgesamt waren 600 Beamte der Polizei, der Steuerfahndung und des Zolls im Einsatz. Die Leitung des Verfahrens übernahm die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern. Im Zusammenhang mit den Razzien stehen eine Durchsuchung und die Festnahme von vier Menschen Ende Februar. Ihnen wird bandenmäßiger Kokainschmuggel.

(sis/afp)