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Fenerbahce verklagt Max Kruse auf 18 Millionen Euro

4.9.2020 12:19 Uhr

Der Wechsel-Streit zwischen Max Kruse und Fenerbahce Istanbul geht in die nächste Runde: Der 19-malige türkische Meister aus Istanbul hat rechtliche Schritte gegen die Kündigung durch den ehemaligen Nationalspieler eingeleitet.

Fenerbahce-Vorstandsmitglied Alper Pirsen bestätigte gegenüber "Transfermarkt.com.tr.", dass der Klub beim Weltverband FIFA eine Klage in Höhe von umgerechnet 18 Millionen Euro eingereicht hat. "Wir müssen die Rechte unseres Vereins bis zum Schluss verteidigen. Und dies wird auch so sein“, sagte er. Im Fall Kruse würde eine besondere Rechtslage vorliegen, weil es mit Union Berlin - der neue Klub des Angreifers - bis heute keine Gespräche über eine Einigung oder Ablöse gegeben habe. "Wir haben diesbezüglich keine Anfrage erhalten“, sagte Pirsen.

Der 32-jährige Kruse hatte seinerseits Klage bei der FIFA gegen Fenerbahce wegen ausstehender Gehälter von 7,5 Millionen Euro erhoben. Er hatte im Juni seinen Vertrag bei Fenerbahce einseitig gekündigt. Kruse war 2019 von Werder Bremen zu den Türken gewechselt.

Vor wenigen Tagen die Spielberechtigung erhalten

Am Dienstag hatte der Offensivspieler noch voller Freude getwittert, dass die Spielberechtigung nach seinem Wechsel von Fenerbahce zum Bundesligisten Union Berlin vorliegt. "Von der DFL (Deutsche Fußball Liga) an Union Berlin und mich - kann los gehen, Euer Max", schrieb Kruse beim Kurznachrichtendienst zu einem Foto der Mitteilung. Er war bereits am 7. August bei dem Berliner Bundesligisten als Neuzugang präsentiert worden. Aktuell laboriert er noch an den Folgen einer Sprunggelenkverletzung.

Union startet am zweiten September-Wochenende im DFB-Pokal beim Karlsruher SC in die neue Spielzeit. Am 19. September kommt der FC Augsburg zum Bundesliga-Auftakt ins Stadion An der Alten Försterei.

(bl)

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