DHA

Fenerbahce schwächelt bei Malatyaspor

24.11.2019 19:29 Uhr, von Chris Ehrhardt

Nachdem sich Sivasspor am Nachmittag drei Punkte holte, war es klar, dass sich Fenerbahce Istanbul im Auswärtsspiel gegen Malatyaspor.html">Yeni Malatyaspor nicht würde an die Tabellenspitze setzen können. Doch mit einem Sieg wäre man bis auf einen Punkt an Sivas rangekommen. Das Ziel wurde durch ein maues 0:0 in Malatya klar verfehlt.

Fenerbahce versuchte sich in der ersten Hälfte immer wieder in Szene zu setzen. An die 60 Prozent Ballbesitz wurden herausgespielt, aber daraus entstehen Chancen wieder und wieder leichtfertig vergeben. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte, die fast zehn Minuten währte, obwohl nur fünf Minuten angezeigt waren, wähnten sich die Kanarienvögel am Ziel. Nach Videoentscheid gab es in der neunten Nachspielminute einen Strafstoß für das Team aus Kadiköy. Dazu trat Altstar Emre Belözoglu an. Was er dann jedoch fabrizierte, kann man nicht wirklich als Torschuss ansehen. Der französische Keeper von Malatyaspor, Fabien Farnolle, konnte den Roller spielend leicht festhalten und hätte ihn, wenn er näher am Ball gestanden hätte, wohl auch mit dem Fuß stoppen können. Da werden Elfer in der E-Jugend schärfer getreten. Nach der Peinlichkeit brauchte wohl auch der Referee endlich eine Pause.


In der zweiten Hälfte kam dann auch nicht mehr atemberaubend viel. Bis zum Strafraum arbeiteten die Kanarien ordentlich. Nicht toll, aber annehmbar. Nur dann fehlte es an Abnehmern, an Präzision, an Druck – im Grunde an allem. Man konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass man in Malatya noch hätte Stunden spielen können, ohne dass ein Team den Ball über die kullern lässt. Das sah auch der Schiedsrichter so und pfiff eine furchtbare zähflüssige Partie ab. Fenerbahce ist durch das Remis nun punktgleich mit Ortsrivalen Besiktas und hat die Adler im Nacken sitzen.

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