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Fenerbahce: ​Muss Ozan Tufan für Mesut Özil weichen?

12.1.2021 13:10 Uhr

Fenerbahce hat den Wechsel von Mesut Özil zu den Kanarienvögeln in Kadiköy am Bosporus zur Chefsache und zum Königstransfer erklärt. Doch wie kann man den Ex-Weltmeister vom FC Arsenal loseisen? Und muss man dafür Spieler verkaufen, um sich im Rahmen des Transferlimits zu bewegen? Es scheint so, denn man hat Ozan Tufan seitens der Kanarien ein Preisschild angehängt, was rund fünf Millionen Euro über dem realistischen Marktwert liegt. 15 Millionen Euro soll der Mittelfeldmotor der Kanarien bringen – eine Summe, die Klubs aus der englischen Premier League fast aus der Portokasse zahlen können.

Ozan Tufan hat großen Anteil daran, dass Fenerbahce sich derzeit mit dem Ortsrivalen Besiktas um die Tabellenführung in der Süper Lig "streiten" kann, nachdem man die letzten beiden Spielzeiten eher schnell vergessen sollte. Doch nun könnte es sein, dass man sich von dem quirligen Mittelfeldantreiber trennen will, um die Kriegskassen für einen Transfer von Mesut Özil an den Bosporus zu füllen. 15 Millionen Euro werden aktuell für Tufan aufgerufen, dessen Marktwert bei rund zehn Millionen Euro liegt. Hierbei sollen Teams aus dem unteren Tabellenbereich der Premier League und auch der AC Mailand nicht abgeneigt sein, ihn zu holen.

Ali Koc: Özil-Transfer wäre ein Traum

Und auch der Boss von Fenerbahce, Alic Koc, meldete sich nach dem Auswärtssieg der Kanarienvögel bei Erzurumspor in Sachen Özil zu Wort. "Ich sage immer noch, dass es ein Traum ist. Eine Person aus dem Fenerbahçe Club hat keine Erklärung abgegeben. Wichtig ist, dass der Spieler sein Problem mit seinem Verein löst. Der Weg mit Arsenal kann oder kann nicht für ihn enden. Es gibt nichts Bestimmtes zu verkünden. Das macht unsere Arbeit schwierig." Mikel Arteta, Coach der Gunners, meldete sich ebenso zu Wort und sagte, das es nicht zu berichten geben würde, aber man nach einem Weg suche, der im Interesse des Spielers und des Klubs wäre.

Über seinen Account bei Twitter scherzte Özil zwischenzeitlich mit den Fans und offenbarte, dass es zwei Destinationen gibt, die er vor der Fußballrente spielerisch erleben möchte: Die USA und die Türkei. In Bezug auf die Türkei wurde er auch konkret und sagte, dort käme nur Fenerbahce für ihn in Frage. Auch zur aktuellen Situation beim FC Schalke 04 nahm der Gelsenkirchener Stellung und betonte, dass eine Rückkehr in den Ruhrpott für ihn keine Option darstellen würde. Frei nach dem Motto: Been there, done that.

(ce)

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