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Fenerbahce bleibt mit Sieg bei Denizlispor oben dran

20.10.2019 20:57 Uhr, von Chris Ehrhardt

Im Abendspiel der türkischen Lig.html">Süper Lig am Sonntag musste Fenerbahce Istanbul zu Denizlispor reisen. Für die Kanarienvögel ging es darum, mit einem Sieg am Tabellenführer Alanyaspor dranzubleiben und den dritten Rang hinter Alanya und Trabzonspor zu festigen. Das gelang denkbar knapp, denn die Istanbuler gewannen mit 2:1 in Denizli.

Die größte Kröte hatte Ersun Yanal, der Coach von Fenerbahce, vor dem Anpfiff zu schlucken. Max Kruse, immer ein Leistungsträger bei den Kanarien, konnte wegen Problemen in der Leiste nicht mit zu Denizli fahren. Doch im Match selbst ließen sich die Gäste das nicht anmerken. Es wurde sofort Tempo gefahren und man versuchte den Gegner unter Druck zu setzen. Dabei lief das Spielgerät recht gut durch die eigenen Reihen. Und doch mussten die mitgereisten Fans bis kurz vor der Halbzeit warten, bevor die Kanarien zupickten. Der Chilene Mauricio Isla machte in der 39. Minute über die Außenbahn reichlich Alarm, fand den Kosovaren Vedat Muriqi, doch der nickte die Pille ans Gehölz. Den Abpraller aber schnappte sich mit Tolga Cigerci ein waschechter Oldenburger aus Nordenham und ließ sich auch nicht beim Einnetzen beirren – 0:1 und Halbzeit.


Die zweiten 45 Minuten waren anfangs eine Kopie der ersten Hälfte. Fenerbahce drückte, aber kriegte das Runde nicht ins Eckige. Doch das nur bis zur 62. Minute. Emre Belözoglu schnappte sich eine Kugel, die er dem Gegner abnahm. Ob das aber so ganz regelkonform gewesen ist, darüber ließe sich trefflich streiten. Referee Firat Aydinus fand den späteren Treffer in Ordnung und drum muss man das wohl so hinnehmen. Emre jedenfalls flankte in die Mitte, da war Muriqi ziemlich allein auf weiter Flur und spitzelte die Kugel ins Netz – 0:2. Damit sollte der Drops eigentlich gelutscht sein. Eigentlich. Fenerbahce wurde nach dem zweiten Treffer etwas pomadig und dann schepperte es auch folgerichtig in der 72. Spielminute. Denizlispor marschierte über die Außenbahn, die Flanke kam und im Kasten stellte sich Keeper Altay Bayindir nicht ganz so fuchsig an. Er ließ dem Kolumbianer Oscar Eduardo Estupinan Vallesilla die Chance zum Kopfball und den versenkte er dann auch dankbar – nur noch 1:2. Die Gäste aus Istanbul verlegten sich nun auf die Verteidigung und schaukelten den knappen Vorsprung über die Zeit, der ihnen den dritten Tabellenplatz in der Süper Lig bescherte.

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