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FC Zürich feuert Malouda via Twitter

11.4.2019 17:12 Uhr

Warum Florent Malouda auf Twitter die Tweets seines Arbeitgebers FC Zürich checkte, ist nicht bekannt. Dafür aber umso mehr, was er vorfand: Seine Entlassung. Und von der wusste der Vizeweltmeister nach eigener Darstellung eigentlich noch gar nichts, als der Schweizer Verein es bereits durch die Social Media posaunierte.

Das Engagement des ehemaligen französischen Fußball-Nationalspielers Florent Malouda (38) beim Schweizer Erstligisten FC Zürich endet auf kuriose Weise. Der Tabellensechste der Schweizer Super League gab am Donnerstagmorgen auf Twitter bekannt, dass sich der Verein in "gegenseitigem Einvernehmen" von Stürmertrainer Malouda getrennt hat. Dieser reagierte prompt, doch statt "gegenseitigem Einvernehmen" drückte er mit seinem Kommentar unter dem Beitrag vollkommene Überraschung aus: "Wirklich, das wusste ich nicht."

Das Engagement des Vizeweltmeisters von 2006 endet damit mehr oder minder freiwillig nach nur sechs Wochen. Erst am 19. Februar war der ehemalige Profi des FC Chelsea als Stürmer- und Talentetrainer vorgestellt worden und sollte gleichzeitig sowohl nationale als auch internationale Koordinationsaufgaben übernehmen. Der Klub begründet die schnelle Trennung damit, dass die verschiedenen Projekte Maloudas nicht mit den vorgesehenen Aufgaben beim FC Zürich zusammengepasst hätten.

(ce/afp)

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