dpa

FC Liverpool zieht ins Finale ein

19.12.2019 0:12 Uhr

Der Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino hat den FC Liverpool mit seinem Siegtreffer in der Nachspielzeit in das Endspiel der Club-WM geschossen. Der Brasilianer traf am Mittwochabend in Katar kurz vor dem Abpfiff zum 2:1 (1:1) gegen die mexikanische Mannschaft CF Monterrey. Das Team des deutschen Trainers Jürgen Klopp trifft am Samstag (18.30) im Finale auf Flamengo Rio de Janeiro mit den Ex-Bundesligaprofis Rafinha und Diego.

Liverpool ging vor rund 45.000 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften Khalifa International Stadion durch den früheren Leipziger Naby Keita früh in Führung (12. Minute). Der ägyptische Stürmerstar Mohamed Salah hatte per Traumpass aufgelegt. Nur zwei Minuten später kassierte eine unorganisierte Liverpool-Abwehr den Ausgleich durch Rogelio Funes. Auch danach blieben die mutigen Mexikaner durch Konter gefährlich. Liverpools Torwart Alisson Becker musste mehrfach retten. Ein aufgebrachter Klopp sah in der zweiten Halbzeit die Gelbe Karte. Erst der kurz zuvor eingewechselte Firmino erlöste den Coach (90.+1).

Stadiontestlauf für WM in Katar

Die Club-WM mit den Kontinentalmeistern gilt als erster Testlauf für die WM 2022 in Katar. Der enge Terminplan zum Ende des Jahres hatte bei Klopp vor Beginn des Mini-Turniers jedoch für Verstimmung gesorgt. Liverpool musste am Dienstag erst im Liga-Pokal antreten, keine 24 Stunden später stand das Halbfinale der Club-WM an. Während Klopp seine Stars mit nach Katar nahm, trat im Liga-Pokal eine B-Elf an und verlor mit 0:5 (0:4) gegen Aston Villa. "Wenn man mich vorher gefragt hätte, ob ich denke, dass es eine Club-WM mitten in unserer Saison geben sollte, würde ich Nein sagen", sagte Klopp vor dem Halbfinale.

Mit einem Sieg im Endspiel könnte Liverpool erstmals den Titel des Club-Weltmeisters gewinnen und zugleich nach fast 40 Jahren Revanche für eine Niederlage in der letzten Partie gegen Flamengo nehmen. 1981 hatte das Team beim damaligen Weltpokal in Tokio mit 0:3 gegen die Brasilianer verloren. Dort traten der Sieger des Europapokals der Landesmeister und der südamerikanischen Copa Libertadores an.

(ce/dpa)

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