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FC Köln befindet sich nicht in Notlage

16.11.2019 17:31 Uhr

Trainer weg, Sportvorstand weg, akute Abstiegsgefahr - all das sind aber für den Vereinspräsidenten Werner Wolf vom Traditionsverein 1. FC Köln keinerlei Signale dafür, dass der Verein sich in einer Krise oder gar Notlage befinden würde. Darum, so der Boss des Effzeh in einem Interview, werde man sich Zeit lassen, die offenen Vakanzen im Verein neu zu besetzen.

Die Abstiegsgefahr für Fußball-Bundesligist 1. FC Köln und das Vakuum in der sportlichen Führung der Rheinländer sind für Vereinspräsident Werner Wolf keine Gründe zur Panik. "Wir sind nicht der Meinung, dass wir uns in einer Notlage befinden", sagte der FC-Chef in einem Interview mit dem Kölner Stadt-Anzeiger rund eine Woche nach der Trennung des Tabellenvorletzten sowohl von Sportvorstand Armin Veh als auch von Chefcoach Achim Beierlorzer.

Köln soll stark genug für den Klassenerhalt sein

Die Neubesetzung der beiden Posten will der frühere Unternehmensmanager nicht überstürzen. "Wir haben keinen übermäßigen Zeitdruck, denn wir haben mit Frank Aehlig einen erfahrenen Sportdirektor. Auch beim Trainer-Thema werden wir die Ruhe bewahren. Wir haben zwei Co-Trainer, die beide Cheftrainer-Fähigkeiten mitbringen", sagte Wolf.

Entsprechend zuversichtlich bewertet der seit rund zwei Monaten amtierende FC-Boss die Chancen der Geißböcke auf den Klassenerhalt: "Die Mannschaft ist stark genug. Offene Analyse von Fehlern gepaart mit positivem Denken und vor allem Zusammenhalt sind die Mittel, die uns helfen werden, dieses Ziel zu erreichen. Platz 17 ist ganz klar unter unseren Möglichkeiten."

(ce/afp)

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