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FC Arsenal will Bankdrücker Özil für Wechsel bezahlen

10.8.2020 17:28 Uhr

Der FC Arsenal versucht alles, um Mesut Özil noch in diesem Sommer von der Gehaltsliste zu bekommen. Laut eines Berichts des "Mirror" sollen die Gunners nun sogar bereit sein, den 31-Jährigen Bankdrücker aus dem noch bis 2021 laufenden Vertrag herauszukaufen.

Demnach schlagen die Londoner dem offensiven Mittelfeldspieler als Kompromiss und Anreiz ein im US-Sport übliches Modell vor, der sogenannte "Buyout". Dabei würde Arsenal sich bei einem neuen Klub an Özils Gehalt beteiligen, um zumindest einen Teil von den geschätzten 20 Millionen Euro jährlich, die Özil bei Arsenal kassiert, einzusparen.

Özils Mega-Gehalt: Bei Arsenal-Fans brodelt es

Der FC Arsenal, in der abgelaufenen Saison nur auf einem enttäuschenden achten Rang, braucht jeden Penny für neue Transfers, um in der Premier League nicht den Anschluss zu verlieren. Acht Spieler sollen laut eines Berichts des "Daily Mail" derzeit auf einer Streichliste stehen, darunter auch Özil. Doch der frühere deutsche Nationalspieler mit türkischen Wurzeln denkt überhaupt nicht daran, den Klub freiwillig zu verlassen, obwohl er bei Arsenal schon längst auf dem Abstellgleis steht und in den Planungen von Trainer Mikel Arteta keine Rolle mehr spielt.

In der abgelaufenen Saison kam Özil in der Premier League auf bescheidende 18 Einsätze, dabei verbuchte er ein Tor und zwei Vorlagen. Zuletzt stand der Weltmeister von 2014 oft nicht mal mehr im Kader, offiziell wegen Rückenbeschwerden. Trotzdem will Özil - wohl ausschließlich wegen finanziellem Interesse - seinen Vertrag aussitzen, was klubintern für Spannungen sorgt. Die Ankündigung, dass Arsenal wegen der Corona-Krise 55 Mitarbeitern kündigen will, hatte für Negativschlagzeilen gesorgt und wurde von Fans in sozialen Netzwerken sofort mit Özils Mega-Gehalt in Verbindung gebracht.

Ein Umdenken bleibt abzuwarten

Auch Özils Berater Erkut Sögüt hatte zuletzt klargestellt, dass sein Schützling Arsenal "zu 90 Prozent" frühstens 2021 verlassen wird. Ob nun der Kompromissvorschlag der Gunners ein Umdenken bei Özil bewirkt, bleibt abzuwarten.

(bl)

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