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Favre fühlt sich nach Hand-Elfmeter betrogen

27.4.2019 19:28 Uhr

Die Auslegung der Regeln bei einem Handspiel im Strafraum entwickelt sich weltweit immer mehr zu einem Ärgernis. Situationen, in denen sich Spieler zur Umgehung eines "Handspiels" beide Arme hätten amputieren lassen müssen, werden als Elfmeter gepfiffen. So auch im Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04. Entsprechend verärgert war der Trainer des BVB Lucien Favre.

Trainer Lucien Favre fühlte sich nach der bitteren 2:4-Niederlage im Revierderby gegen Schalke 04 betrogen. "Das ist so lächerlich. Die Leute, die diese Regel erfunden haben, können nicht mehr in den Spiegel sehen. Sie haben keine Ahnung vom Fußball. Das ist der größte Skandal. Das ist eine große Schande für den Fußball", sagte Favre bei Sky und in der ARD über den Handelfmeter von Daniel Caligiuri, der zum zwischenzeitlichen 1:1 führte.

Huub Stevens sprang Favre zur Seite

Schalkes Stürmer Breel Embolo hatte BVB-Innenverteidiger Julian Weigl aus kurzer Entfernung angeschossen. Schiedsrichter Felix Zwayer entschied nach Studium der Bilder zum Entsetzen der Dortmunder auf Elfmeter. "Man muss sich die Arme abschneiden. Aber ohne Arme hat man kein Gleichgewicht mehr. Das hat nichts mit Fußball zu tun", sagte Favre, dessen Team nach den Roten Karten gegen Marco Reus und Marius Wolf das Spiel in doppelter Unterzahl beendete: "Es war keine gute Leistung vom Schiedsrichter", sagte Favre.

Unterstützung erhielt Favre von Huub Stevens. "Ich sehe oft die Verteidiger mit den Händen auf dem Rücken. Das ist doch kein Verteidigen. Da muss eine klare Linie kommen", sagte der Schalker Coach.

(ce/afp)

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