DHA

Fatih Karagümrük besiegt Rekordmeister Galatasaray

18.12.2020 20:12 Uhr

Den Auftakt zum 13. Spieltag in der türkischen Süper Lig machte ausgerechnet ein Stadtduell zwischen Aufsteiger Fatih Karagümrük und Rekordmeister Galatasaray Istanbul. Nach eher "lauen" ersten 45 Minuten wusste die Schlussphase zu entschädigen und es ging heiß her. Am Ende hatte Karagümrük durch einen Treffer weit in der Nachspielzeit die Nase mit 2:1 vorne.


Es ging zu Beginn spannend los in der Partie zwischen dem Aufsteiger Karagümrük aus Istanbul und Rekordmeister Galatasaray. Schon in der 12. Spielminute wusste der Liganeuling zu überraschen, der bisher erst eine Partie in seiner Geschichte gegen Galatasaray gewinnen konnte. Der gebürtige Münchener Koray Altinay, der beim FC Bayern München ausgebildet wurde, traf zur frühen Führung für den Underdog. Doch damit war der VAR nicht einverstanden und so wurde der Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung weggepfiffen. Damit war aber auch die Luft im ersten Umlauf raus, wenn man von kleineren Chancen absieht. Somit durften beide Teams ohne Tore in die Katakomben.


Und wie in den ersten 45 Minuten hatte Karagümrük auch in der zweiten Hälfte den besseren Start erwischt. Alparslan Erdem tankte sich auf dem Flügel gut durch und schickte den Ball auf die Reise, den Alassane Ndao (46. Minute) wunderbar zum 1:0 verarbeitete. Die Löwen drehten nun auf, wussten aber keine wirklich zwingenden Chancen zu erzeugen. In der 69. Minute ging es dann hoch her. Referee Esenyurt Necmi Kadioglu schickte den reklamierenden Fatih Terim mit Rot in auf die Tribüne. In der 81. Minute wollte Karagümrük erneute jubeln, nachdem Muhammed Pehlivan das Runde ins Eckige setzte – doch erneut wurde auf Abseits erkannt. Danach wurde es dann völlig verrückt – wie Stadtduelle am Bosporus in Istanbul nun einmal verlaufen sollen. Mbaye Diagne (90.+6 Minute) durfte vom Punkt zum 1:1 einnetzen und nachdem Enzo Roco (90.+9 Minute) vom Platz musste, schien das Dingen gelaufen und das Remis zementiert. Weit gefehlt. Mevlüt Erdinc, der bei Hannover 96 spielte, erzielte tief in der Nachspielzeit (90.+11 Minute) den von seinem Team vielumjubelten Treffer zum 2:1. Und dann holte sich Marcao zum krönenden Abschluss noch die rote Karte ab (90.+13 Minute). So ging ein völliger verrückter Freitagabend in Istanbul zu Ende und das mit einem Heimsieg des Aufsteigers Karagümrük gegen Galatasaray.


(ce)

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