dpa

Fast 40.000 Stellen unbesetzt

4.6.2019 8:24 Uhr

Die Krise in den Pflegeberufen ist schlimmer denn je: schlechte Bezahlung, schlechte Arbeitszeiten, schlechte Arbeitsbedingungen. Jetzt will die Politik das Problem angehen und heute umfassende Pläne für die Verbesserung der Situation vorstellen.

Dazu stellen Familienministerin Franziska Giffey (SPD), Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) Ergebnisse der vor knapp einem Jahr gestarteten "Konzertierten Aktion Pflege" vor. Daran beteiligten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und Kirchen, Krankenkassen und Betroffenenverbände. Konkret geht es unter anderem um attraktivere Arbeitsbedingungen, bessere Bezahlung und mehr Ausbildungsplätze.

In der Alten- und Krankenpflege sind rund 1,6 Millionen Menschen beschäftigt, fast 40.000 Stellen sind unbesetzt. Ein Problem ist, dass bei strapaziösen Bedingungen viele nur in Teilzeit arbeiten oder ihre Stundenzahl reduzieren. Die Regierung will vor allem im Inland mehr Fachkräfte gewinnen, ergänzend aber auch im Ausland.

(be/dpa)