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Fürth bei Sandhausen mit einer Nullnummer

21.12.2018 21:32 Uhr

Für Greuther Fürth war die Marschrichtung beim SV Sandhausen klar: Vor Weihnachten noch gewinnen und damit den weiteren Absturz ins untere Mittelfeld stoppen. Das sollte bei einem Abstiegskandidaten keine unlösbare Aufgabe sein. Wurde es am Ende allerdings doch, denn die Teams hatten entschieden, das Match in einer Art "Friedensdemo" zu gestalten - tust du mir nichts, tu ich dir nichts. So war das torlose Remis fast vorprogrammiert.

Greuther Fürth hat in der 2. Fußball-Bundesliga zwar seine Talfahrt gebremst, bei Abstiegskandidat SV Sandhausen aber einen befreienden Sieg verpasst. Die Fürther kamen zum Auftakt des letzten Spieltags im Jahr 2018 nicht über ein 0:0 hinaus und blieben zum vierten Mal in Folge ohne eigenen Treffer. Die seit neun Spielen sieglosen Sandhäuser kletterten zumindest bis Samstag auf Platz 15.

Mehr Krampf als Kampf

Fürth, das zuletzt drei Niederlagen mit 0:11 Toren kassiert hatte, begann vor 4478 Zuschauern zwar sehr engagiert und setzte bereits in der dritten Minuten mit einem Pfostentreffer von Fabian Reese das erste Ausrufezeichen. Danach zogen sich die Franken allerdings zu häufig zurück und verlegten sich auf Konter, Sandhausen hatte ein Plus aus Chancen, zwingend war davon aber kaum eine.In der zweiten Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften eine zunehmend zerfahrene Auseinandersetzung ohne Höhepunkte und nennenswerte Torchancen, mehr als K(r)ampf hatten die Kontrahenten nicht zu bieten. Auch Fürths Sturmhoffnung Daniel Keita-Ruel blieb beim Wiedersehen mit seinem alten Trainer Uwe Koschinat (2017/18 gemeinsam beim Drittligisten Fortuna Köln) wirkungslos.

(ce/afp)