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Fünf Verletzte durch Tornado in der Eifel

14.3.2019 9:27 Uhr

Ein Tornado hat gestern die Eifel-Gemeinde Roetgen verwüstet. Dabei sind mehr Menschen verletzt worden als zunächst angenommen. Fünf Verletzte und zahlreiche beschädigte Häuser sind die Folgen des Unwetter.

"Fünf Menschen sind leicht verletzt worden, vier von ihnen wurden im Krankenhaus behandelt", sagte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen. Am Mittwoch hatten die Einsatzkräfte nur von einem Verletzten berichtet. Außerdem wurden nach Angaben der Feuerwehr bis zu 40 Häuser beschädigt, zehn davon seien derzeit unbewohnbar. Zunächst war von 30 betroffenen Häusern die Rede gewesen.

Jeder hat mitgeholfen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte, dass es sich bei dem starken Unwetter in der Gemeinde mit rund 8500 Einwohnern um einen Tornado gehandelt hat. "Solche Windhosen sind zwar selten, können aber immer mal wieder aufkommen – selbst in Mitteldeutschland", sagte eine DWD-Sprecherin am Donnerstag.

Am Vormittag setzen 350 Einsatzkräfte die Aufräum- und Reparaturarbeiten fort. "Das ganze Ausmaß der Schäden wird jetzt erst deutlich. Aber hier hat jeder Roetgener geholfen, das war wirklich toll", sagte der Feuerwehrsprecher weiter. Viele Bewohner der beschädigten Häuser seien bei Bekannten untergekommen.

(sis/dpa)