afp

Fünf Tote in Nordkorea und drei Tote in Südkorea

8.9.2019 17:59 Uhr

Das Wetter fordert weitere Opfer. Diesmal hat der Taifun "Lingling" heftige Schäden auf der koreanischen Halbinsel verursacht und mindestens acht Menschen in den Tod gerissen.

Die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Sonntag von fünf Todesopfern in Nordkorea, in Südkorea verzeichnete der Katastrophenschutz drei Todesfälle. In Nordkorea wurden laut KCNA 460 Häuser und mindestens ein dutzend öffentlicher Gebäude zerstört oder stark beschädigt und 46.000 Hektar Ackerland verwüstet. In Südkorea wurden nach Angaben der Behörden 270 Flüge gestrichen, 30.000 Haushalte waren ohne Stromversorgung.

Kim Jong Un kritisiert Behörden

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un kritisierte die Chefs verschiedener Behörden, sie hätten sich unzureichend auf die Gefahren des herannahenden Taifuns vorbereitet. In Nordkorea ist die Versorgungslage schlecht. Naturkatastrophen, vor allem Überschwemmungen, können erhebliche Ernteausfälle und Hungersnöte zur Folge haben.

(be/afp)

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