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Führende Industriestaaten wollen Frauen in Krisengebieten schützen

5.4.2019 22:56 Uhr

Frauen und Kinder sollen künftig in Krisengebieten besser vor sexueller Gewalt geschützt werden, haben die großen Industriestaaten G7 beschlossen. Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian kündigte am Freitag im bretonischen Küstenort Dinard am Rande von Beratungen mit seinen Amtskollegen der G7-Gruppe eine neue Initiative an.

Wie Diplomaten am Rande berichteten, betrifft die Initiative vor allem Afrika. So plane die Staaten-Gruppe, die Arbeit von Friedens-Nobelpreisträger Denis Mukwege zu unterstützen. Mukwege betreibt im Kongo ein Krankenhaus, in dem er Frauen hilft, die Opfer von systematischer sexueller Gewalt geworden sind.

Kampf gegen Cyberwar

Weitere Themen des zweitägigen Treffens sind der Kampf von Staaten gegen Cyberangriffe, internationale Krisen wie der Machtkampf in Venezuela sowie der Menschen- und Waffenschmuggel im Sahel-Gebiet. Zur G7-Gruppe gehören neben Frankreich und Deutschland die USA, Kanada, Italien, Großbritannien und Japan.

(an/dpa)