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Fall Sala: Cardiff droht lange Transfersperre

5.11.2019 11:00 Uhr

Im Januar war der argentinische Fußballprofi Emiliano Sala bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Jetzt droht seinem "neuen" Club Cardiff City eine Transfersperre, sollter dieser nicht die erste Rate der vereinbarten Ablösesumme an den FC Nantes zahlen. Denn dann droht eine Sperre von bis zu drei Transferperioden, in denen der Club keine neuen Spieler verpflichten darf.

Das geht aus am Montag veröffentlichten Dokumenten hervor.Der 28-jährige Sala war am 21. Januar beim Absturz einer Privatmaschine über dem Ärmelkanal ums Leben gekommen. Der Argentinier befand sich auf dem Weg zu seinem neuen Klub in Cardiff, der ihn zwei Tage zuvor vom französischen Erstligisten verpflichtet hatte. Bis heute streiten sich beide Klubs über die genauen Ablösemodalitäten.

Zahlung von sechs Millionen Euro

Der Weltverband FIFA hatte am 30. September entschieden, dass Cardiff an Nantes zunächst sechs Millionen Euro zahlen müsse. Zuvor hatte sich der walisische Klub geweigert, die ursprünglich vereinbarte Ablösesumme von 17 Millionen Euro zu zahlen. Nantes reichte daraufhin im Februar eine Klage ein und entschied zudem am Montag, den Internationalen Sportgerichtshof CAS anzurufen.

Vertrag nichtig?

"Es gibt nach wie vor eindeutige Beweise dafür, dass der Transfervertrag niemals in Übereinstimmung mit mehreren vertraglichen Anforderungen, die von Nantes angefordert wurden, abgeschlossen wurde, wodurch er für nichtig erklärt wird", begründete Cardiff seine Entscheidung. Laut den nun veröffentlichten Dokumenten wurde Cardiff ein Zeitraum von 45 Tagen nach Erhalt der Bankdaten aus Nantes zugestanden, um die Summe zu überweisen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP geschah dies "Anfang Oktober", damit würde die Frist Mitte November ablaufen. Diese Frist könnte durch die CAS-Klage aber verlängert werden.

(be/afp)

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