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Fall Rebecca: Staatsanwälte wollen Haftbefehl gegen Schwager durchsetzen

4.3.2019 15:41 Uhr

Im Fall der vermissten Rebecca aus Berlin wurde der Schwager am Freitag freigelassen. Doch die Staatsanwaltschaft will nun doch einen Haftbefehl gegen den Mann durchsetzen.

Ein Richter hatte es am Freitag abgelehnt, den Schwager als Verdächtigen in Untersuchungshaft zu nehmen.

Dagegen will die Staatsanwaltschaft nun Beschwerde einlegen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag aus Ermittlerkreisen erfuhr.

Vorläufige Festnahme bereits am Donnerstag

Die Polizei hatte den Mann am Donnerstag festgenommen und musste ihn am Freitag wieder freilassen, weil die vorgelegten Beweise dem Richter nicht für einen Haftbefehl und die Untersuchungshaft ausreichten. Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu nicht äußern. Der "Berliner Kurier" hatte zuerst darüber berichtet.

Worauf sich der Verdacht gegen den Schwager konkret stützt, sagte die Polizei nicht. Sie erklärte nur, es gebe nicht aufzuklärende Widersprüche "zwischen seinen Angaben und den neusten Ermittlungsergebnissen". Laut dem "Kurier" darf der Mann die Stadt nicht verlassen und muss sich regelmäßig bei der Polizei melden.

(be/dpa)