Video & Bildquelle: Tim Oelbermann

Facebook-Party in Wuppertal endet in Massenschlägerei

26.1.2020 12:55 Uhr

Es ist nicht die erste Geburtsparty, die über die Social Media via Facebook angekündigt wurde und es wird auch nicht die letzte Party sein, die darüber aus dem Ruder lief. Rund 150 Gäste fanden sich auf der Berliner Straße in der Nähe vom Berliner Platz am Bahnhof Oberbarmen in Wuppertal Barmen ein, um den Geburtstag eines 18-Jährigen zu feiern. Weil zu viele Gäste kamen, lief die Feier aus dem Ruder und endete in einer Massenschlägerei.

Anwohner in der Berliner Straße – der Hauptverkehrsader in Wuppertal, der sogenannten B 7 – hatten die Polizei informiert. Es kam zu Ruhestörungen und auch zu gewaltsamen Übergriffen. Eine private Feier, die öffentlich über Facebook verbreitet wurde, war vollkommen eskaliert. Der Gastgeber schloss wegen der Menge an Menschen die Türen des Wohn- und Geschäftshauses, was bei den zahlreichen Gästen – die Polizei berichtet von rund 150 Menschen – auf wenig Verständnis stieß.

Renitente Partygäste widersetzen sich der Polizei

Zahlreiche der Gäste waren nach Berichten bereits massiv angetrunken und wollte die Abweisung nicht akzeptieren. Um 3 Uhr in den frühen Stunden am Sonntagmorgen entwickelte sich daraus dann eine Massenschlägerei. Die Polizei Wuppertal – das Polizeipräsidium liegt nur rund drei Autominuten entfernt und die Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei ist ebenfalls nicht weiter entfernt – musste dann zur Streitschlichtung ausrücken. Es wird berichtet, dass zweistellig an Einsatzfahrzeugen vor Ort war.

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Da sich viele der angetrunkenen Partygäste den Weisungen nebst Platzverweisen der Polizei widersetzt haben sollen, mussten die Beamtinnen und Beamten die Personalien aufnehmen. Im Zuge dieser Maßnahme wurden die Personendaten von rund 50 Beteiligten aufgenommen. Wie Augenzeugen berichten, war die B 7 während des Einsatzes der Polizei vollgesperrt. Ob und welche Kosten auf das "Geburtstagskind" zukommen werden, ist noch offen. Es könnte aber ein teurer 18. Geburtstag werden.

Bildquelle: Tim Oelbermann
(Hürriyet.de)

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