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Exklusiver Urlaub in Bodrum

10.9.2020 21:33 Uhr

Die Hafenstadt Bodrum liegt auf der gleichnamigen Halbinsel an der Ägäis in der Provinz Mugla. Sie wurde auf dem antiken Halikarnossos errichtet. Urlauber erleben neben Spaß und Erholung auch die Geschichte der Region.

Von Promis besuchte Strandclubs, sich zum Meer hinstreckende Infinity-Pools, auf türkisfarbenen Wellen schaukelnde Super-Yachten, luxuriöse Hamams und von Olivenhainen umrahmte Strände haben dem Ort den Beinamen "Saint-Tropez der Türkei" eingebracht. Ausschließlich für Urlauber mit dickem Geldbeutel ist Bodrum dennoch nicht. Es gibt zahlreiche Hotels, darunter durchaus bombastische 5-Sterne-Resorts, aber auch Pensionen und Ferienwohnungen.

Ideal zum Flanieren und Schlemmen

Bodrum bei Nacht (Bild: imago images/ Imaginechina-Tuchong)

Das charmante Stadtbild, auch charakterisiert von weißen Häusern mit blauen Fensterrahmen, wird durch eine für die ganze Ägäis geltende Bauverordnung geschützt: Gebäude dürfen nicht höher als zwei Stockwerke sein. Hotelburgen findet man in Bodrum also nicht. Der pittoreske Stadtkern ist das Hafenviertel. In schmalen, mit Blumen geschmückten Gassen gibt es kleine Basare, Shops und Bars.

Restaurant am Yacht-Hafen (Bild: imago images/ imagebroker)

Am Yachthafen kann man in einem der vielen Restaurants sitzen und sich frischen Fisch schmecken lassen. Von dort aus starten auch die "Blauen Reisen" auf den traditionellen Gulets, welche die schönsten Buchten der Region ansteuern. Abends ist man gern auf der Flaniermeile Cumhurriyet Caddesi, auch Barmeile genannt, unterwegs.

Ein Platz an der Sonne

In Bodrum selbst gibt es einen kleinen Stadtstrand. Es lohnt jedoch, sich im Mietwagen auf den Weg zu ein paar zauberhaften Buchten der Halbinsel zu machen. Ohne Mietwagen kommt man im Dolmus von Ort zu Ort.

Bodrums Bitez Beach (Bild: imago images/ imagebroker)

Ideal für Familien sind der Yahsi Beach nahe dem Ort Ortakent sowie der Camel Beach im Süden von Gürece, da sie flach ins Wasser abfallen. Letzterer hat seinen Namen nicht von ungefähr. Man kann dort auf Kamelen reiten. Während der Peksimet Beach mit seinem ins Meer führenden Steg besonders bei Einheimischen beliebt ist, verschlägt es die Promis an den Türkbükü Beach. Ruhe vom Tourismus findet man in der Paradise Bay unweit von Göltürkbükü.

Sehenswürdigkeiten

Ruinen des Mausoleum von Halikanosses (Bild: imago images/ robertharding)

Bodrum ist reich an historischen Schätzen. Praktisch Pflicht ist ein Besuch des Wahrzeichens der Stadt: die Burg St. Peter beherbergt das weltweit größte Museum für Unterwasserarchäologie. Berühmt ist Bodrum auch für das Mausoleum von Halikarnosses, das eines der sieben Weltwunder der Antike ist. Den Bau der Grabstätte aus weißem Marmor veranlasste König Mausolos noch zu Lebzeiten (350 v. Chr.). Nicht zuletzt sehenswert ist das antike Theater, wo vor allem während der Sommermonate zahlreiche Konzerte stattfinden - die in diesem Jahr wegen der Pandemie natürlich erstmal ausfielen.

(gi)

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