Symbolbild: imago images / Björn Trotzki

Ex-Freund soll Frau im Hausflur erstochen haben

27.10.2019 13:34 Uhr

Nach den Femiziden in Potsdam durch einen Bundestagsmitarbeiter und in Limburg durch den Noch-Ehemann hat Deutschland an diesem Wochenende einen weiteren Femizid zu beklagen. Eine 33-Jährige wurde in ihrem Hausflur in Mannheim niedergestochen und verstarb in der Nacht an den schweren Verletzungen. Als mutmaßlicher Täter wurde der Ex-Freund der Frau von einem SEK an seiner Wohnanschrift verhaftet.

In Mannheim ist eine 33-jährige Frau im Hausflur eines Wohnhauses getötet worden, mutmaßlich von ihrem Ex-Freund. Die Frau sei in der Nacht zum Sonntag ihren tödlichen Verletzungen erlegen, teilte die Polizei mit. Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Eine weitere Frau sei durch einen Stich schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Ihr Zustand sei stabil.

Ein Spezialeinsatzkommando der Polizei nahm den tatverdächtigen Ex-Freund am frühen Sonntagmorgen fest, wie die Behörde mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen hatte er sich mit seiner ehemaligen Freundin in dem Hausflur gestritten.

(ce/afp)

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