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Europa League: Schweres Los für Eintracht Frankurt

22.2.2019 13:37 Uhr

Die Europa-League-Tour von Bundesligist Eintracht Frankfurt geht mit der attraktiven Aufgabe gegen Inter Mailand im Achtelfinale weiter. Das ergab die Auslosung am UEFA-Sitz in Nyon. Die Partien werden am 7. und 14. März ausgetragen, Frankfurt hat zunächst Heimrecht.

Die Eintracht hatte am Donnerstag durch ein 4:1 gegen Schachtjor Donezk erstmals seit 24 Jahren wieder das Achtelfinale eines internationalen Wettbewerbs erreicht und dabei einen weiteren begeisternden Auftritt hingelegt. In acht Europa-League-Spielen feierten die Frankfurter sieben Siege und ein Unentschieden.

"Eine tolle Paarung"

Inter gehört zu den Hochkarätern im laufenden Wettbewerb. Der 18-malige italienische Meister gewann den Wettbewerb dreimal, zuletzt in der Saison 1997/98. In der Serie A belegt die Mannschaft von Trainer Luciano Spalletti aktuell den dritten Platz. Zu den Stars im Team zählen Torjäger Mauro Icardi, um den es zuletzt aber Querelen gab, sowie Ex-Bundesligaprofi Ivan Perisic.

"Das ist eine tolle Paarung. Inter Mailand ist ein super Verein und hat ein super Stadion. Das wird ein tolles Duell", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter, der die Favoritenrolle den Italienern zuschob.

Arsenal mit Özil gegen Rennes

Frankfurt ist der letzte verbliebene Bundesligist im Wettbewerb, nachdem Bayer Leverkusen in der Zwischenrunde an FK Krasnodar gescheitert war. In der Gruppenphase hatte es bereits RB Leipzig erwischt. Seit der Wettbewerb ab der Saison 2009/10 in Europa League umbenannt worden war, hat es kein deutscher Club mehr ins Finale geschafft. Im UEFA-Cup stand letztmals Werder Bremen 2009 im Endspiel, verlor aber gegen Donezk. Der letzte deutsche Sieger war 1997 der FC Schalke 04. In diesem Jahr wird das Finale am 29. Mai in Baku/Aserbaidschan ausgetragen.

In den weiteren Achtelfinal-Spielen bekommt es unter anderen der FC Arsenal mit den drei Deutschen Mesut Özil, Bernd Leno und Shkodran Mustafi mit dem französischen Erstligisten Stade Rennes zu tun. Der FC Chelsea trifft auf Dynamo Kiew, während sich RB Salzburg mit dem SSC Neapel auseinandersetzen muss.

(be/dpa/afp)

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