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Euro weiterhin unter Druck

27.3.2019 13:11 Uhr

Am Mittwoch hat der Euro weiter nachgegeben und damit an die Kursverluste vom Vortag angeknüpft. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1256 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1291 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einer allgemeinen Dollar-Stärke, die den Euro im Gegenzug etwas unter Druck setze. Bis zum Mittag rechnen sie zunächst mit einem eher impulsarmen Handel. Es stehen nur wenige wichtige Konjunkturdaten auf dem Programm, an denen sich die Anleger orientieren könnten.

Brexit im Fokus

Im weiteren Tagesverlauf dürfte der Brexit stärker in den Fokus rücken. Das britische Parlament stimmt an diesem Mittwoch über Alternativen zum Brexit-Deal von Premierministerin Theresa May ab. Die Abgeordneten im Unterhaus wollen auf eigene Faust eine Ersatzlösung für Mays Austrittsabkommen suchen, das sie bereits zwei Mal abgelehnt haben. Das britische Pfund stand am Morgen im Handel mit dem US-Dollar ebenfalls etwas unter Druck.

(an/dpa)

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