epa/Orestis Panagiotou

EU will Gewalt gegen Migranten untersuchen

5.8.2019 14:10 Uhr

Die EU-Kommission will den Vorwürfen nachgehen, dass es unter den Augen der EU-Grenzschützer von Frontex Menschenrechtsverletzungen gegen Migranten gegeben hat. Man werde den Anschuldigungen zusammen mit Frontex nachgehen und die Agentur werde angemessene Schritte einleiten, sagte eine Sprecherin der Brüsseler Behörde am Montag.

"Jede Form von Gewalt an oder Missbrauch von Migranten und Flüchtlingen ist inakzeptabel."

"Hetzjagden mit Hunden"

Recherchen des ARD-Politmagazins "Report München", der britischen Zeitung "Guardian" sowie des Recherchenetzwerks "Correctiv" zufolge nimmt Frontex Menschenrechtsverletzungen durch nationale Beamte an den EU-Außengrenzen unter anderem in Bulgarien, Ungarn und Griechenland hin. Die Rede ist unter anderem von "Misshandlung von Flüchtlingen" sowie "Hetzjagden mit Hunden". Die Medien beriefen sich in ihren Berichten auf interne Frontex-Dokumente. Auch Frontex-Beamte selbst sollen bei Abschiebeflügen an Menschenrechtsverletzungen beteiligt sein.

(an/dpa)

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