epa/Olivier Hoslet

EU soll bei Konflikten vermitteln

11.1.2020 9:01 Uhr

Mit Blick auf die Krisenherde im Nahen Osten und Nordafrika hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Vermittlerrolle der EU betont. «Letztlich kann man eine solche Spirale der Gewalt nur beenden, wenn Gespräche beginnen», sagte von der Leyen am Freitag in Zagreb.

Dazu brauche es bewährte Gesprächskanäle mit vertrauenswürdigen Partnern. «Die EU hat einen sehr guten Ruf und sehr, sehr viele bewährte und vertrauenswürdige Gesprächskanäle, die während einer Krise und auch jetzt gerade genutzt werden.» Diese seien von entscheidender Bedeutung, um neue Beziehungen aufzubauen.

Spannungen im Nahen Osten

Die Spannungen im Nahen Osten hatten zuletzt stark zugenommen, nachdem die USA vergangene Woche den iranischen General Ghassem Soleimani getötet hatten. Der Iran reagierte mit Vergeltung. Im nordafrikanischen Libyen herrscht seit Jahren Bürgerkrieg. Die international anerkannte Regierung von Fajis al-Sarradsch kämpft mit dem einflussreichen General Chalifa Haftar um die Macht. An diesem Freitag wollen die EU-Außenminister über beide Krisen beraten.

(an/dpa)

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