Hürriyet

Erste Tauchtouren an versenktem Airbus

17.6.2019 12:08 Uhr

Am Samstag fand die erste Tauchtour an dem in der Saros-Bucht versenkten Airbus statt. Erst einen Tag zuvor war das Flugzeug versenkt worden, um so ein künstliches Riff im Nordwesten der Türkei zu schaffen und den dortigen Tauch-Tourismus anzukurbeln.

Die Taucher unternahmen ihren ersten Tauchgang, bei dem natürlich auch Bilder von dem 65 Meter langen Flugzeug mit einer Flügelspannweite von 60 Metern geschossen wurden.

"Das Flugzeugwrack ist sowohl für die Taucher als auch für die Umwelt von Bedeutung", so Özkan Arsu, Sprecherin der Türkischen Unterwassersport Föderation. Arsu fügte hinzu, dass durch das Flugzeugwrack eine weitere Attraktion für Taucher im Nordosten des Landes geschaffen wurde.

Wrack in 30 Metern Tiefe

Der Airbus wurde am Freitag vom Hafen in Ibrice in der Provinz Edirne an seinen "letzten Ruheort" gebracht. Das Flugzeug, welches 1995 zu seinem Jungfernflug aufbrach und bis letztes Jahr im Einsatz war, wurde im März aus Antalya nach Edirne gebracht.

Jetzt wurde das ausrangierte Flugzeug in rund 30 Metern Tiefe in der Saros-Bucht versenkt. Mit ihm gemeinsam wurden weitere Objekte – beispielsweise Statuen, die an den Befreiungskrieg in Canakkale erinnern sollen, ins Wasser gegeben.

Innerhalb weniger Jahre sollen sich an dem künstlichen Riff zahlreiche Unterwasserbewohner niederlassen und so einen neuen Lebensraum in der Bucht aufleben lassen.

(be)

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