Imagi Images / Zuma Press

Yumna Al-Arashi zeigt sich nackt im US-“Playboy”

16.4.2020 11:11 Uhr

Die Aufregung war groß, als sich die arabischstämmige Amerikanerin Yumna Al-Arashi 2019 als erste Muslimin hüllenlos im US-"Playboy" präsentierte. Zudem fotografierte sie sich auch noch selbst – das gab es in 40 Jahren "Playboy" auch noch nicht. Nun sind ihre Selbstporträts in der deutschen Mai-Ausgabe des Magazins zu sehen.

"Von einer weiblichen Redakteurin gebeten zu werden, mich selbst so zu porträtieren, wie ich gesehen werden möchte, ist mutig und beinahe historisch", wird die 31-Jährige in einem Bericht bei "teleschau.de" zitiert. Ergänzend sagt sie: "Wäre ich gefragt worden, ob ich mich als Model inszenieren lassen möchte, hätte ich zu hundert Prozent abgelehnt."

Muslimische Frauen "so dynamisch"

Al-Arashi begann als Fotojournalistin, wandte sich dann aber der Kunst sowie Mode zu. Ihre Bilder, die - wie sie selbst sagt - "das Gegenteil von sexuell sind“, kommen offenbar gut an. Denn in der Szene hat sie sich schnell einen Namen gemacht, auf Instagram folgen ihr bereits über 70.000 Menschen.

Die US-Amerikanerin verfolgt mit den Fotos vor allem ein Ziel: Sie will das aus ihrer Sicht falsche Bild von muslimischen Frauen in der Öffentlichkeit verändern. Sie habe den Eindruck, diese würden meist eindimensional, unterdrückt und unglücklich dargestellt. "Wir sind so dynamisch und alle so verschieden - so wie alle anderen Menschen auch. Ich wollte diese andere Seite zeigen statt des immer gleichen negativen Bildes“, erklärt sie.

(bl)

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