Hürriyet

Erst Corona, dann Sturm: Spitzen-Sportlerin aus Türkei hängt in Mexiko fest

12.6.2020 11:50 Uhr

Sie will endlich nach Hause, doch die Tauch-Profisportlerin Fatma Uruk aus der Türkei kommt einfach nicht weg aus Mexiko. Erst hob wegen der Corona-Pandemie kein Flugzeug mehr ab. Dann machte der Tropensturm Cristobal alle Reisepläne zunichte.

"Diese Woche war extrem ermüdend. Alles, was ich mir im Traum nicht vorstellen konnte, ist eingetreten", sagt sie. Im März war Uruk in die Golfregion von Mexiko geflogen, weil sie dort einen neuen Weltrekord im Freitauchen aufstellen wollte. Doch dann kam alles anders. Weil das Land in Mittelamerika seine Grenzen aus Angst vor dem Coronavirus dicht machte, saß sie auf einmal fest.

Überschwemmungen und Todesopfer

Wesentlich dramatischer waren jedoch ihre Erlebnisse mit dem Tropensturm Cristobal, der in den vergangenen Tagen über Mittelamerika hinweg zog und in Mexiko für schwere Überschwemmungen und sogar Todesopfer gesorgt hatte.

Das Ausmaß der Stürme sei "erschreckend" gewesen“, so Uruk, zumal die Region, in der sie sich gerade aufhält, besonders stark betroffen sei. Zwei Städte seien evakuiert worden und die Menschen, die dort derzeit unter Quarantäne stehen, wüssten nicht, wie sie sich in der chaotischen Situation verhalten sollen.

Situation hat sich beruhigt

Doch das Schlimmste hat Uruk nun überstanden. Der Tropensturm ist abgezogen, Mexiko kommt langsam wieder zur Ruhe. Auch die Corona-Maßnahmen werden nach und nach gelockert. Für die Freitaucherin bedeutet das: Endlich wieder nach Hause in die Türkei.

(bl)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.