dpa

Erneute Samstagsproteste gegen Präsident Vucic in Belgrad

16.2.2019 23:27 Uhr

Zum elften Mal in Folge sind tausende Serben in Belgrad auf die Straßen gegangen, um gegen Präsident Aleksandar Vucic und seine Regierung zu protestieren.

Die Demonstranten forderten freie Medien und faire Rahmenbedingungen für Wahlen. Im Mittelpunkt des jüngsten Protests stand ein symbolischer Vertrag, den das Oppositionsbündnis Allianz für Serbien mit den Bürgern abschließen wolle, berichtete das Nachrichtenportal "danas.rs".

Der Vertrag beinhaltet demnach Verpflichtungen für das Bündnis, sollte es durch den Wählerwillen an die Macht kommen. Die Teilnehmer des Protests konnten Formulare mit dem Vertragstext unterschreiben und bei Aktivisten abgeben. Die Allianz umfasst Parteien von links bis ganz rechts.

Gegen Klima der Gewalt

Seit knapp drei Monaten richten sich die Demonstrationen gegen ein Klima der Gewalt durch Hetze gegen Andersdenkende und kritische Journalisten. Zu Themen der Proteste wurden auch die Korruption im Umfeld des Präsidenten und die Einschränkung der Medienfreiheit.

Gegen die Vucic-Regierung gingen am Freitag und Samstag auch Menschen in etlichen anderen Städten Serbiens auf die Straße, so etwa in Subotica, Kragujevav, Kraljevo und Uzice.

(be/dpa)

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