Symbolbild: imago/Björn Trotzki

Erneute Flugzeugpanne bei Müllers Tour durch Afrika

11.1.2019 11:36 Uhr

Erneute Panne bei der Reise von Entwicklungsminister Gerd Müller durch das südliche Afrika. Nach der Landung der Maschine in Ndola im Sambia sei ein Fehler im System angezeigt worden, sagte ein Sprecher der Luftwaffe in Berlin am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Der CSU-Politiker und seine Delegation sollten nach Angaben seines Ministeriums mit einer zivilen Fluggesellschaft zurück nach Deutschland reisen.

Der neue, nun zweite Fehler steht nach ersten Untersuchungen nicht in Zusammenhang mit einem defekten Ventil, das einen Start der zweistrahlige Bombardier Global 5000 der Flugbereitschaft in Malawi zunächst unmöglich gemacht hatte. Der Minister und seine Delegation hatten einen Linienflug genutzt, um nach Sambia zu kommen. Eine geplante Weiterreise nach Namibia war abgesagt worden.

Negative Symbolwirkung für Deutschland

Der CSU-Politiker sagte, die wiederholten technischen Probleme mit den Flugzeugen der Bundesregierung schadeten dem Ansehen Deutschlands in der Welt. Die Pannen hätten eine "enorm negative Symbolwirkung für das High-Tech-Land Deutschland", sagte er während des Besuchs in Sambia der Deutschen Presse-Agentur. Das Verteidigungsministerium hatte zuletzt argumentiert, die Ausfallzeiten der Maschinen seien statistisch betrachtet niedrig.

(an/dpa)