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Erneut zwei Bergsteiger am Mount Everest gestorben

25.5.2019 11:55 Uhr

Nachdem bereits am Freitag drei Bergsteiger - ein Österreicher und zwei Inder - ums Leben kamen, sind nach neuen Angaben zwei weitere Menschen auf dem Mount Everest gestorben. Grund dafür ist unter anderem die steigende Zahl an Bergsteigern, die für lange Staus beim Auf- und Abstieg sorgen. Lange Wartezeiten in der dünnen Luft können extrem gefährlich für Menschen sein.

Damit verloren in dieser Woche bereits neun Menschen auf dem Everest ihr Leben. Vergangenes Jahr hatte es während der gesamten Klettersaison fünf Todesopfer gegeben.Die Hochsaison bei der Besteigung des Mount Everest dauert von Ende April bis Ende Mai. In dieser Zeit sind die Wetterbedingungen auf dem höchsten Berg der Erde weniger lebensfeindlich. Weil immer mehr Bergsteiger das "Dach der Welt" besteigen wollen und Nepal sehr viele Genehmigungen dafür erteilt, kommt es in der sogenannten Todeszone des Everest oberhalb von 8000 Metern zu langen und lebensgefährlichen Staus. Der Touren-Veranstalter Everest Parivar Expedition teilte mit, ein 44-jähriger britischer Bergsteiger habe am Samstagmorgen zwar den Gipfel des 8848 Meter hohen Berges erreicht, sei dann aber nach nur 150 Metern beim Abstieg zusammengebrochen und gestorben. Der Ire starb nach Angaben seines Tour-Veranstalters bereits am Freitag auf der tibetischen Seite des Berges. Der 56-Jährige war demnach auf dem Weg zum Gipfel umgekehrt, aber dann am North-Col-Pass auf 7000 Metern Höhe in seinem Zelt gestorben.

(be/afp)

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