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Erneut weniger Lehrer in den Ruhestand gegangen

20.12.2018 17:39 Uhr

Erneut sind im vergangenen Jahr weniger Lehrer in den Ruhestand gegangen. Es war der zweite Rückgang in Folge seit 2009.

Im Jahr 2017 wurden nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes rund 24 400 verbeamtete Lehrer in den Ruhestand versetzt, 4,2 Prozent weniger als im Jahr davor. 2014 und 2015 war mit 27 900 Pensionierungen der höchste Wert seit Beginn der Statistik 1993 erreicht worden.

Die Zahl der Pensionierungen sei seit 2006 mit mindestens 18.000 pro Jahr auf einem hohen Niveau, da bis in die 1970er Jahre wegen der hohen Schülerzahlen viele Lehrer eingestellt worden seien, teilte das Bundesamt am Donnerstag mit.

Anfang 2018 habe es insgesamt rund 41.9600 pensionierte Lehrer gegeben, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Das durchschnittliche Ruhegehalt habe im Januar diesen Jahres rund 3200 (3110) Euro brutto betragen. Das Durchschnittsalter von Lehrern bei Pensionierung im Jahr 2017 lag bei 63,5 (63,4) Jahren.

(be/dpa)