dpa

Ermittler packten Salz und Taschentücher ins Drogen-Paket

29.7.2019 10:57 Uhr

Mithilfe von Streusalz und Papiertaschentüchern haben Fahnder in Niedersachsen Drogenhändler überführt. Den 31- und 38-Jährigen wird die unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen, wie das Landgericht Göttingen mitteilte.

Laut Anklage sollen die Männer im Februar dieses Jahres zwei Pakete mit zusammen rund 55 Kilogramm Marihuana bei einer Spedition in Rom aufgegeben haben. Lieferanschrift war eine Adresse in Bad Lauterberg im Südharz. Die Drogen sollten in Deutschland weiter verkauft werden.

Die Polizei hatte laut Gericht von dem geplanten Drogen-Versand Wind bekommen, so dass Interpol die Pakete noch vor der Auslieferung sicherstellen konnte. Die Ermittler, die grenzübergreifend zusammenarbeiteten, brachten die Pakete dann zwar wieder auf den Weg. Sie tauschten aber die Drogen gegen Streusalz und Papiertaschentücher aus. Als die Angeklagten die Lieferung am 4. März im Harz in Empfang nehmen wollten, wurden sie festgenommen. Sie sitzen seither in Untersuchungshaft.

(gi/dpa)

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