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Erfurt: 31-Jähriger hortet über 200 Schuss-, Stich- und Schlagwaffen

10.1.2020 16:02 Uhr

Eher zufällig hat die Thüringer Polizei in der Erfurter Wohnung eines 31-Jährigen rund 200 Waffen entdeckt. Der verhielt sich bei der Razzia aggressiv, wurde jedoch nicht verhaftet.

Nach Angaben der Thüringer Polizei vom Freitag handelte es sich um diverse Schuss-, Stich- und Schlagwaffen. Auch eine Handgranate war darunter. Es sei aber noch unklar, ob es sich bei dieser und anderen Waffen um Attrappen handle. Nun laufen Ermittlungen wegen möglicher Verstößen gegen Waffen- und Sprengstoffgesetze. Laut Polizei handelte es sich um einen Zufallsfund. Die Durchsuchung war angesetzt worden, weil der Bewohner Postsendungen gestohlen haben soll. Experten des Landeskriminalamts brauchten rund vier Stunden, um die Waffen abzutransportieren.

Polizeibekannter Verdächtiger

Das Haus wurde während des Einsatzes am Donnerstag geräumt. Nach Angaben der Beamten war der 31-Jährige wegen Drogen- und Waffendelikten schon zuvor polizeibekannt. Bei der Razzia verhielt er sich aggressiv, Einsatzkräfte setzen Pfefferspray gegen ihn ein. In Untersuchungshaft kam er nicht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann noch am Donnerstag wieder auf freien Fuß gesetzt.

(be/afp)

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