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Erdrutsch zerstört 15 Häuser in der Schwarzmeerregion Ordu

16.5.2019 17:12 Uhr

Ein Erdrutsch in der Türkei hat am 16. Mai 15 Häuser in der Provinz Ordu am Schwarzen Meer zerstört. Die jetzt zerstörten Gebäude wurden vorher bereits geräumt, nachdem das Gebiet durch einen Erdrutsch im Februar bereits als gefährdet deklariert wurde.

Nach einer neuen Untersuchung durch Experten in der Region beschlossen die Teams, das Viertel Saglik vollständig zu räumen. In dem betroffenen Viertel gab es 70 Haushalte, die geräumt werden mussten. Die Gendarmerie traf Sicherheitsvorkehrungen und verbot den Zutritt zu dem Gebiet, in dem nun der Erdrutsch stattfand.


Ein ehemaliger Wissenschaftler der Karadeniz Technical University (KTÜ) sagte, dass in Aybasti die "typische" Topographie der Schwarzmeerregion vorherrsche, die als eine der bekanntesten Erdrutsch-Regionen des Landes gilt.


Auf den Hinweis, dass viele Gegenden der Schwarzmeerregion, die als Erdrutschbereiche bekannt seien, für die Bebauung geöffnet worden seien, sagte Osman Bektas: "Der Grund dafür ist der, dass es in der Region recht wenige Bereiche gibt, die sich zur Urbanisierung und Besiedlung wirklich problemlos eignen. Darum werden sich solche Katastrophen in der Zukunft sicherlich häufiger ereignen."

(Hürriyet.de)