Hürriyet

Erdogan will türkische Marine mit fünf Projekten in eine “sehr starke Position” führen

24.1.2021 10:01 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan plant den Bau eines eigenen Kriegsschiffs und will die Marine mit fünf Großprojekten in den kommenden fünf Jahren in eine "sehr starke Position" führen. Das sagte der 66-Jährige bei der Einweihung der Fregatte "Istanbul" (F-515) auf dem Militärstützpunkt in Istanbul. "Die Türkei wird zu einem Land, das sowohl die Bedürfnisse befreundeter und verbündeter Partner, als auch die eigenen in Bezug auf Land- und Seefahrzeuge erfüllt", so Erdogan.

Ankara könne Embargos, die von einigen internationalen Lieferanten auferlegt werden, durch seine eigene Stärke überwinden, fügte der Präsident hinzu. Er erklärte, dass die Türkei in der U-Boot-Technik über ein großes Know how verfüge und ab 2022 sechs ihrer neuen U-Boote in den Dienst stellen werde. Ziel sei zudem die Entwicklung eines eigenen Flugzeugträgers, wodurch die Türkei in die "oberste Liga auf diesem Gebiet aufsteigen werde". In dem Zusammenhang betonte Erdogan, dass die Türkei in der Drohnen-Technologie weltweit zu den führenden Ländern gehöre.

Türkei plant 150 unterirdische Staudämme

Bei einer virtuellen Rede zum Ende der Arbeiten am Silvan Staudamm in Diyarbakir erklärte der türkische Präsident zudem, dass die Türkei plane, bis 2023 150 unterirdische Dämme zu bauen. Dies sei durch die Bedrohung durch die Dürre der letzten Jahre unvermeidbar geworden. "Hätten wir nicht in den letzten 18 Jahren 600 Staudämme gebaut, wären wir jetzt in einer sehr schlechten Position. Mit der steigenden Bedrohung durch Dürren müssen wir die uns zur Verfügung stehenden Quellen bestmöglich nutzen. Wir planen, die sich teils schon im Bau befindlichen 150 unterirdischen Staudämme bis 2023 fertigzustellen", so Präsident Erdogan.

(mb)

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