Hürriyet

Erdogan und Trump besprechen am Telefon weiteres Vorgehen in Syrien und wirtschaftliche Beziehungen

22.2.2019 16:18 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogn und der US-Präsident Donald Trump diskutierten am 21. Februar in einem Telefongespräch Washingtons geplanten Truppenabzug aus Syrien.

Die beiden Regierungschefs stimmten darin überein, dass der Abzug der US-Truppen aus Syrien im Einklang mit den gemeinsamen Interessen erfolgen sollte und der politische Prozess in dem vom Krieg gezeichneten Land unterstützt werden müsse. Sie bekräftigten zudem die Entschlossenheit ihrer Länder, alle Formen des Terrorismus zu bekämpfen.

Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen

Präsident Trump und Präsident Erdogan einigten sich auch darauf, die Wirtschaftsbeziehungen weiter zu verbessern und im bilateralen Handel ein Ziel von 75 Milliarden Dollar zu setzen.

Das Weiße Haus sagte separat in einer Erklärung, dass Erdogan und Trump sich bereit erklärten, die Schaffung einer potenziell sicheren Zone in Nordsyrien weiter zu koordinieren.

Das Weiße Haus ließ zudem verlautbaren, dass der stellvertretende Verteidigungsminister Patrick Shanahan und Stabschef Joseph Dunford, ihre türkischen Amtskollegen innerhalb der Woche zu weiteren Gesprächen erwarten würden.

Ein neuer US-Botschafter für Ankara

Ein weiteres Zeichen für die sich bessernden Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und der Türkei ist Trumps Nominierung eines neuen Botschafters für die Türkei. Er schlug dafür David Satterfield vor, der allerdings zuerst bestätigt werden muss, bevor er seinen neuen Posten in Ankara antreten kann.

(be/Hürriyet Daily News)