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Erdogan und Putin für politische Lösung des Berg-Karabach-Konflikts

8.11.2020 21:06 Uhr, von an

Die Staats- und Regierungschefs der Türkei und Russlands haben ihre Bemühungen um eine dauerhafte Lösung des Konflikts um Berg-Karabach fortgesetzt, berichtet Hürriyet Daily News. Dieser hat sich nach einem Angriff Armeniens auf Aserbaidschan wieder intensiviert.

Bei dem Telefonat bekräftigte Recep Tayyip Erdogan, dass sich "Armenien aus den von ihm besetzten aserbaidschanischen Gebieten zurückziehen müsse" und erklärte, dass sich Aserbaidschan bei den Aktionen lediglich verteidigt habe. In den neunziger Jahren besetzte Armenien die Region Berg-Karabach und weigere sich, trotz mehrerer UN-Resolutionen, das Gebiet an Aserbaidschan zurückzugeben.

Erdogan appelliert an gesunden Menschenverstand Eriwans

Erdogan appellierte dabei an den gesunden Menschenverstand der Regierung in Eriwan. Diese solle schnellstmöglich an den Verhandlungstisch zurückkehren. "Die Beendigung des Konflikts könne nur auf diplomatischen Wegen erfolgen", erklärte er. Auch Putin plädierte in einer Erklärung dafür, dass es nur eine politische Lösung des Konflikts geben könne.

Beide Länder sind Mitglieder der Minsk-Gruppe. Die Gruppe, der außerdem Frankreich und die USA angehören, versucht in diesem Konflikt zu vermitteln und eine politische Lösung für die instabile Region im Kaukasus zu finden. Nachdem Gespräch der beiden Staatschefs tauschten sich auch die Außenminister der beiden Länder aus.

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