Symbolbild: Hürriyet

Erdogan und Putin diskutieren Weltlage

28.7.2020 21:33 Uhr, von Andreas Neubrand

Die Präsidenten der Türkei und Russland, Recep Tayyip Erdogan und Wladimir Putin, haben am 27. Juli telefonisch die Weltlage erörtert.

Themen waren die bilateralen Beziehungen beider Länder, der Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien und die neusten Entwicklungen in Libyen und Syrien.

Türkisch-russische Zusammenarbeit

Die beiden Staatschefs einigten sich darauf, die Zusammenarbeit zu intensivieren und weiterhin den Dialog zu suchen.

Seit April 2019 versucht der abtrünnige General Haftar die Regierung in Tripolis zu stürzen. Bei dem Bürgerkrieg starben über 1.000 Menschen. In jüngster Zeit konnte die libysche Regierung bedeutende Erfolge erzielen und unter anderem die strategisch wichtige Stadt Tarhuna einnehmen. Die Türkei erkennt die Regierung von Fayez al-Sarradsch als einzige legitime Regierung Libyens an.

Neun Jahre Bürgerkrieg in Syrien

Syrien ist seit Anfang 2011 in einen blutigen Bürgerkrieg verstrickt, als das Regime mit unerwarteter Härte gegen friedliche Demonstranten vorging. Der Krieg führte zum Tod und zur Vertreibung von Millionen syrischer Zivilisten. Allein in der Türkei leben 3,6 Millionen syrische Flüchtlinge, mehr als in jedem anderen Land.

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