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Erdogan und Merkel sprechen über Migration und Syrien

12.9.2019 11:52 Uhr

Am Mittwoch kamen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan zu einem Telefonat zusammen, wie das türkische Präsidialamt am Donnerstag verkündete.

Dabei sollen unter anderem die Themen Migration, die Entwicklung in Syrien und Libyen sowie bilaterale Beziehungen zur Sprache gekommen sein.

Verpflichtungen erfüllen

Die Türkei drängt die EU – und damit auch Deutschland – dazu, ihren Verpflichtungen im Migrationspakt nachzukommen, um bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise zu helfen.

Letzte Woche hatte Präsident Erdogan die EU gewarnt, dass man einer erneuten Flüchtlingswelle aus dem umkämpften syrischen Idlib nicht Herr werden könne und drohte damit, die Tore Richtung EU zu öffnen, falls die EU ihre Bemühungen nicht verstärken würde.

3,6 Millionen Flüchtlinge in der Türkei

Präsident Erdogan erwähnte in dem Gespräch auch, dass die Türkei bis jetzt rund 36 Milliarden Euro für die Flüchtlingskrise gezahlt habe, während die Unterstützung von der EU nur bei rund 3 Milliarden Euro gelegen habe. Dies läge unter dem Betrag, der im Migrantenpakt zwischen der Türkei und der EU vereinbart gewesen sei.

Momentan beherbergt die Türkei rund 3,6 syrische Flüchtlinge, mehr als jedes andere Land.

(Hürriyet.de)

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