Symbolbild: imago images/Depo Photos

Erdogan und Merkel diskutieren Weltlage

7.10.2020 7:27 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sprach am Dienstag mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel über eine Reihe von Fragen, darunter bilaterale Beziehungen und die Konflikte im östlichen Mittelmeer, Libyen und zwischen Aserbaidschan und Armenien, sagte die türkische Kommunikationsdirektion.

Im Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien plädierte Erdogan bei der Videokonferenz mit Merkel auf eine UN-Resolution.

Besetzung von Berg-Karabach

Die anhaltenden Zusammenstöße begannen am 27. September, als armenische Streitkräfte militärische Posten Aserbaidschans angriffen.

Die Beziehungen zwischen den beiden ehemaligen Sowjetrepubliken sind seit 1991 angespannt, als das armenische Militär Berg-Karabach besetzte.

Mehrere UN-Resolutionen sowie viele internationale Organisationen fordern den Abzug der Invasionskräfte.

EU darf sich nicht von Athen erpressen lassen

Erdogan warf auch der EU vor, sich den Erpressungen Griechenlands im Streit um Zypern und das östliche Mittelmeer zu beugen. Erst vor kurzem hat Deutschland versucht, zwischen der Türkei und Griechenland zu vermitteln.

Auch im Libyen-Konflikt soll man die Gewinne nach der Konferenz in Berlin nicht verspielen, so Erdogan.

(an)

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