Symbolbild: IMAGO / IPON

Erdogan und Merkel diskutieren über bilaterale Beziehungen zur EU

9.2.2021 10:31 Uhr

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und die Bundeskanzlerin Angela Merkel diskutierten am 8. Februar per Videotelefonat über bilaterale Beziehungen, regionale Fragen und die Beziehungen zwischen der Türkei und der EU.

Laut einer Erklärung der türkischen Kommunikationsdirektion erörterten die beiden Staats- und Regierungschefs zudem Fragen, die die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern verbessern würden.

In dem Videogespräch betonte Erdogan die Entschlossenheit der Türkei, die Beziehungen zur EU zu stärken. Er sagte, die Türkei wolle die Kontakte intensivieren und in der Zeit vor einem geplanten EU-Gipfel im März technische Gespräche mit der EU führen.

Des Weiteren hob der türkische Präsident hervor, dass der faire und konstruktive Ansatz der EU gegenüber der Türkei beiden Seiten zugutekommen würde.

Flüchtlingsabkommen von 2016

Erdogan wiederholte darüber hinaus seine Forderung nach Aktualisierung am 18. März 2016 unterzeichneten Flüchtlingsabkommens. Das Abkommen von 2016 zielte darauf ab, irreguläre Migration durch die Ägäis zu verhindern, indem strengere Maßnahmen gegen Menschenhändler ergriffen und die Bedingungen von fast 4 Millionen syrischen Flüchtlingen in der Türkei verbessert wurden. Das Abkommen ermöglichte auch die Beschleunigung des EU-Beitrittsangebots der Türkei und visumfreies Reisen für türkische Staatsangehörige im Schengen-Raum.

Erdogan bekräftigte auch seine Erwartung eines Gipfeltreffens zwischen der Türkei und der EU, das vor dem Ende der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft stattfinden soll.

(gi)

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