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Erdogan spricht mit Putin und Selenskyj

2.4.2020 15:03 Uhr, von Andreas Neubrand

Arbeitsreiche Tage liegen hinter dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Als erstes, das Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Dabei ging es um die bilateralen Beziehungen, die Bürgerkriege in Syrien und Libyen und um die Eindämmung der Coronavirus-Pandemie.

Ein wichtiger Punkt war der weitere Umgang mit der syrischen Stadt Idlib, eine der letzten umkämpften Regionen in Syrien und wie die im März beschlossene türkisch-russische Vereinbarung am besten umgesetzt werden kann.

Außerdem wurde überlegt, wie man angesichts der Corona-Krise die russischen Staatsbürger, die sich noch in der Türkei aufhalten, wieder in ihre Heimat bringen kann.

Türkei hilft Nato-Partnern

Danach diskutierte Erdogan auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Telefon, wie man am effektivsten das Coronavirus bekämpfen können. Dabei bat der ukrainische Präsident die Türkei um Atemschutzmasken und spezielle Schutzkleidung gegen das Virus.

Um Lieferungen von Schutzkleidung ging es auch, als die Türkei sich solidarisch mit seinen Nato-Partnern Italien und Spanien zeigte. Die beiden Länder sind aktuell besonders stark von der Krise betroffen. Aus diesem Grund hatte die Türkei den beiden Staaten Schutzkleidung und Atemschutzmasken aus türkischer Produktion geschickt.

"Die Türkei steht in Zeiten der Krise und Not zusammen mit ihren Alliierten. Wir hoffen, unsere Alliierten tun das auch", so der Sprecher des Präsidenten Ibrahim Kalin.

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