Hürriyet

Erdbeben der Stärke 4,8 erschüttert Westen der Türkei

28.1.2020 16:16 Uhr

Am Dienstag kam es in der Türkei erneut zu einem heftigen Erdbeben, diesmal in der westtürkischen Provinz Manisa. Dies bestätigte die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD.

Das Epizentrum des Erdbebens befand sich im Kirkagac-Distrikt rund 60 Kilometer von der Provinzhauptstadt Manisa entfernt in einer Tiefe von rund sieben Kilometern. Wie der Innenminister Süleyman Soylu am Montag verkündete, habe es zum jetzigen Zeitpunkt keine Verletzten oder Schäden gegeben.

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Am Freitagabend war es in der Provinz Elazig und im benachbarten Malatya zu einem Erdbeben der Stärke 6,8 gekommen, welches 41 Menschen tötete. Am Donnerstag bebte die Erde in Ankara von einem Beben der Stärke 4,5, am Mittwoch kam es zu einem ersten Beben mit der Stärke 5,3 in Manisa. Die Türkei gilt aufgrund ihrer Lage auf verschiedenen tektonischen Platten als besonders erdbebengefährdet.

Das bisher größte Erdbeben ereignete sich am 17. August 1999 knapp 90 Kilometer südöstlich von Istanbul mit einer Stärke von 7,6. Insgesamt starben durch das Erdbeben 18.373 Menschen, 48.901 Menschen wurden verletzt.

(Berna Ehrhardt)

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